Michelsenschule Hildesheim - Bundeswettbewerb Fremdsprachen

Bundeswettbewerb Fremdsprachen

 

Sonderpreis für das beste Hildesheimer Fremdsprachen-Projekt 2017 /
3. Landespreis für die Lateinschüler der 7. Klassen
Die Preisverleihung im Bundeswettbewerb Fremdsprachen fand in diesem Jahr in Nienburg statt. Die Lateingruppe hatte als Wettbewerbsbeitrag ein eigenes lateinisches Stück auf die Beine gestellt. Riesenjubel gab es bei der Siegerehrung bei den Schülerinnen und Schülern und ihrer Lateinlehrerin Frau Lange, die das Projekt betreute. Mit ihrem lateinischen Wettbewerbsbeitrag gewannen sie den Sonderpreis der Sparkasse für das beste Hildesheimer Projekt 2017 im Bereich der Fremdsprachen Englisch, Französisch, Spanisch, Latein, Griechisch. Ingo Carboch, Regionalbeauftragter für den Bundeswettbewerb Fremdsprachen, überreichte ihnen die Siegerurkunden, Buchpreise und das Preisgeld bei dem Festakt. Mit ihrem Stück überzeugten sie auch die Jury im Fremdsprachenwettbewerb. Sie waren wie schon im letzten Jahr erneut sehr erfolgreich und erzielten einen ausgezeichneten 3. Platz auf Landesebene.
Eifrig sammelten die Lateinschüler Ideen zu einem eigenen Film: Zwei Schüler aus dem antiken Rom besuchen mit einer Zeitmaschine Hildesheim im Jahr 2017 und freunden sich mit den Hildesheimer Schülern an – natürlich alles in lateinischer Sprache! In dem Stück stellten die Schülerinnen und Schüler ihr sprachliches und schauspielerisches Können unter Beweis: Lara Lynack (schrieb u.a. das Drehbuch), Hanna Kobbe und Arne Hornburg (in der Rolle der römischen Schüler), Lucia Freyer, Lea Keller, Justus Günter-Hartmann und Juri Peters (in der Rolle der deutschen Schüler), Mattes Helmke (in der Rolle des Lateinlehrers), Joscha Bögershausen und Marian Stoffregen (Regie und Kamera). Hinrich Niemeyer begleitete als Sprecher durch das Stück und kommentierte die Szenen auf Latein und Deutsch. Felix Hass zeigte ebenfalls großes Engagement beim Schneiden des Films.
In den amüsanten Dialogen zeigten die Schüler, dass die lateinische Sprache durchaus lebhaft klingt. Die Siebtklässler lernten mit großer Motivation ihre Texte auswendig und probten mit viel Spielfreude ihr Stück. Eine besondere Herausforderung waren die lateinischen Dialoge, zumal die Schüler erst seit eineinhalb Jahren Latein lernen. Sie investierten viel zusätzliche Arbeit vor und hinter den Kulissen und hatten viel Spaß an dieser Gemeinschaftsproduktion. Schließlich war ein rund zehnminütiger Film mit dem Titel Romani Hildesiam visitant  / Die Römer besuchen Hildesheim fertig erstellt. Im Februar reichten sie die Projektarbeit bei der Jury des Bundeswettbewerbs ein. Und die Arbeit hat sich gelohnt. Diese Auszeichnung schafft große Motivation, sich weiterhin für Latein und Fremdsprachen zu begeistern.
Bei dem alljährlich stattfindenden Gruppenwettbewerb, der in ganz Deutschland ausgetragen wird, stellen die Schüler ihre Fremdsprachenkompetenz und das kreative Umsetzen in Form von Hörspielen, Theaterstücken, Filmen etc. unter Beweis. Es werden Arbeiten in den Sprachen Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Latein eingereicht. Weitere Informationen für Interessierte am Einzel- oder Gruppenwettbewerb sind zu finden unter www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de.
Foto 1: Die Lateinschülerinnen und -schüler der 7. Klassen unter der Betreuung von Frau Lange freuen sich über ihren Erfolg beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen.
Foto 2: Die Lateingruppe auf dem Weg zur Preisverleihung nach Nienburg.
 

 

Erfolg beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen

Im Juni 2016 fand die Preisverleihung im Bundeswettbewerb Fremdsprachen in Hannover statt. Die Lateingruppe aus den Klassen 6.2 und 6.4 hatte als Wettbewerbsbeitrag ein eigenes lateinisches Theaterstück über die Götter im Olymp auf die Beine gestellt. Große Freude gab es bei der Siegerehrung bei den Schülerinnen und Schülern und ihrer Lateinlehrerin Frau Lange, die das Projekt betreute. Mit ihrem Film „Quis vincit?“ über das Theaterstück überzeugten sie die Jury. Sie freuten sich über den 2. Platz auf Landesebene. Bei dem Festakt wurden sie mit Urkunden, Büchern und einem Preisgeld belohnt.
Aus dem Unterrichtsthema „Die Götter der Antike“ entstand die Idee zu dem Theaterstück: Göttervater Jupiter und seine Frau Juno rufen die Göttinnen und Götter zu einem Wettbewerb auf. In dem Stück stellten die Sechstklässler ihr sprachliches und schauspielerisches Können unter Beweis. In den Dialogen zeigen sie, dass die lateinische Sprache durchaus lebhaft klingt. Mit großem Eifer stellten sie ihre vielfältigen Kostüme selber her und probten mit viel Spielfreude ihr Stück. Schließlich reichten sie ihren Film bei der Jury des Bundeswettbewerbs ein – mit Erfolg. Eine Gemeinschaftsproduktion, bei dem der Spaß nicht zu kurz kam. 
Auf dem linken Foto freuen sich die Lateinschülerinnen und -schüler der Klassen 6.2 und 6.4 über ihren Erfolg beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen. Auf dem rechten Foto proben die Sechtklässler mit viel Spielfreude in der Rolle der antiken Götter ihr lateinisches Theaterstück.
 

 

Zaubersprüche, gestresste Göttinnen und grüne Außerirdische – wieder Preise beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen

Auch im Schuljahr 2013/2014 haben Michelsenschüler wieder erfolgreich am Bundeswettbewerb Fremdsprachen teilgenommen. Bei der regionalen Preisverleihung in Mellendorf erhielten sie im Juni 2014 insgesamt vier Landespreise!

Der Bundeswettbewerb Fremdsprachen gliedert sich in die Kategorien „Solo“ und „Team“. Im Einzelwettbewerb stellen Schülerinnen und Schüler ihre mündlichen und schriftlichen Fähigkeiten in einer (Kl. 8 und 9) oder zwei (ab Kl. 10) Sprachen unter Beweis. Melanie Klapprott aus der 9.3 hat diese Herausforderung angenommen und für ihre großartige Leistung einen 3. Landespreis erzielt.

Im „Team“-Wettbewerb sendet eine Gruppe (2-10 Teilnehmer aus Kl. 6-9) einen fremdsprachigen Film-, Theater- oder sonstigen Medienbeitrag ein, dessen Handlung sie selbst erarbeitet. Zwei Michelsengruppen (Kl. 6 und 9) haben lateinische, zwei weitere Gruppen (Kl. 8) sogar mehrsprachige Beiträge eingeschickt. Gleich drei dieser Gruppen wurden zur Preisverleihung eingeladen!

Einen dritten Landespreis erhielten die Schülerinnen und Schüler aus der 6.2/6.3, die in ihrem Film römische Göttinnen bei „Shopping-Queen“ gegeneinander antreten ließen: Minerva findet sich in ihrem Kleid viel zu fett, Juno kriegt beim Styling die Krise und Venus braucht dringend noch mehr Schmuck. Der Juror Gido Marius Quetschmus und der Promigast Julius Cäsar erliegen zwar dem Charme der Göttin der Schönheit – doch am Ende schnappt sich Assistent Merkur, der ja schließlich auch der Gott der Diebe ist, unbemerkt das Preisgeld.

Ebenfalls einen dritten Landespreis bekamen fünf Schülerinnen aus der 8.4 für ihren viersprachigen Film „The Magic Language Switch“, in dem eine Hexe und ihre böse Katze die Sprachen von Menschen und Tieren vertauschen und es nun, während die Menschen nur noch bellen und wiehern können, an den Tieren ist, den bösen Zauber rückgängig zu machen. Erschwert wird dies dadurch, dass der Hund Duke (seiner ursprünglichen Herkunft gemäß) plötzlich Englisch spricht, das Pferd Chloé Französisch und die gutmütige und etwas langsame Schildkröte Bernd Deutsch. So können sie nur mit Hilfe der Katze Minerva kommunizieren, die alle Sprachen beherrscht und übersetzt, aber ein falsches Spiel spielt… Am Ende wird sie jedoch entlarvt und nach einer letzten bestandenen Prüfung hebt die Hexe Calpurnia – in deren Zaubersprüchen natürlich eine Menge Latein steckt – ihren Fluch auf.

In „Les oursons gélifiés verts“ begibt sich unterdessen eine Gruppe Außerirdischer auf die Suche nach den für sie lebenswichtigen grünen Gummibärchen. Auf der Erde, einem vor langer Zeit einmal besuchten Planeten, soll es noch welche geben. Fleißig bereitet sich die Crew des Ufos auf ihren Kontakt mit den Menschen vor und lernt ‚Irdisch‘ (le terrestre), die Sprache aus den alten Aufzeichnungen. Nach der Landung müssen die grünen Außerirdischen jedoch überrascht feststellen, dass sie niemand versteht und sie für verrückte Spinner gehalten werden. Die Zeit läuft ihnen davon, ihre Haut ist schon ganz blass! Zum Glück treffen sie auf ein kleines Mädchen, das ihre Sprache – Französisch nämlich – versteht und ihnen erklären kann, dass es auf der Erde mehr als eine Sprache gibt und sie sich gerade in England befinden. Auch bei der Beschaffung der Gummibärchen gibt es nun Hilfe. 

Für diesen Film in Französisch, Englisch und frisch erfundenem Außerirdisch mit Untertiteln wurde der zehnköpfigen Gruppe auf der 8.4 und 8.3 neben einem zweiten Landespreis sogar der Sonderpreis der Sparkasse Hildesheim für die beste Hildesheimer Gruppenarbeit zugesprochen.

Alle Preisträger erhielten Buchpreise und Urkunden, die Gruppen außerdem jeweils eine kleine Geldsumme für gemeinsame Aktivitäten. An dieser Stelle sei allen Eltern, Geschwistern, Freunden und Lehrkräften, die die Wettbewerbsteilnehmer in ihren Projekten unterstützt haben, herzlich gedankt! Ein ganz besonderer Dank geht an den Förderverein der Michelsenschule für die finanzielle Unterstützung bei der Fahrt zur Preisverleihung!

Wer sich vorstellen kann, im nächsten Schuljahr – alleine oder in einer Gruppe – am Wettbewerb teilzunehmen, kann sich unter www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de schon einmal genauer informieren. Anmeldeschluss ist der 6. Oktober 2014. Im neuen Schuljahr wird außerdem von Frau Wilcke-Kluge eine Wettbewerbs-AG angeboten.