Michelsenschule Hildesheim - "Schüler experimentieren" und "Jugend forscht"

„Schüler experimentieren“ und „Jugend forscht“

Michelsenschüler beim Regionalwettbewerb erfolgreich!

Im Rahmen der Forscher-Klasse haben sich Schüler der 5. und 6. Klassen mit der Nutzung von Solarenergie beschäftigt. Dabei standen Projekten zur Photovoltaik im Mittelpunkt. Es wurden Solarfahrzeuge, Solarboote, solarbetriebene Batterieladegeräte und sogar eine solarbetriebene Nachttischlampe entwickelt und gebaut.  Viele dieser Projekte sind mit großem Engagement und sehr schönen Ergebnissen durchgeführt worden. Zwei Schülergruppen haben sich dann entschieden beim Nachwuchswettbewerb „Schüler experimentieren“ für Schüler bis 14 Jahre teilzunehmen.  

Marius Wegner, Daniel Brennecke, Mareike Brennecke und Marie Weege aus der Klasse 6.1 haben selber  einen  „Solartruck mit zwei Anhängern“ konstruiert und dieses Fahrzeug in einer Reihe von Experimenten gründlich untersucht. Damit konnten sie die Fachjury überzeugen und den ersten Preis im Fachgebiet Technik erringen. Sie haben sich damit für den Landeswettbewerb in Oldenburg qualifiziert. Anna Köhler und Pia Riepl-Bauer erreichten mit ihrem sehr eleganten, selbstgebauten Solarboot und den Experimenten, die Sie damit durchgeführt haben einen dritten Platz im Fachgebiet Technik.

 

Geniale Ideen auch bei den "Großen"

 Bei den „Großen“ im Wettbewerb „Jugend forscht“ hat Jens Keller (Q1) mit seinem Projekt: „Eine neue Art von Schmelztiegeln“ den ersten Preis im Fachgebiet Chemie erlangt. Zusätzlich gewann er den Sonderpreis „Bild der Wissenschaft“. Seine geniale Idee Tiegel aus Salz anstatt teurer und bruchanfälliger Keramik- oder Graphitiegel für hohe Schmelztemperaturen zu verwenden kam ihm im Labor nach einem missglückten Schmelzversuch. Da es die Salztiegel aber nicht zu kaufen gibt, bzw. sie noch nicht „erfunden“ wurden, machte sich Jens hier an die Arbeit.

Soviel sei zur Produktionsweise verraten: Neben einem Schmelzofen benötigt man das passende pulverförmige Salz und eine Form für die Tiegel. Herausgekommen sind passable Tiegel aus Kochsalz und Magnesiumfluorid, die sich bereits zum Schmelzen von z.B. Metallen eignen. Jedoch enthalten sie z.T. noch Hohlräume, welche beim Auskristallisieren der Salzschmelze entstehen. Bis zum Landeswettbewerb möchte Jens sein Produktionsverfahren daher weiter optimieren und vielleicht patentieren lassen. Wir dürfen also gespannt sein.

Neben Jens ging im Fachbereich Chemie auch Hendrik Hoberg (Q2) mit seinem Projekt „Wachstumsanalyse von Zuckerrüben in der Hildesheimer Börde“ an den Start. Vom 31.07.12 bis zum 18.09.12 nahm er wöchentliche Proben von zwei verschiedenen Rübensorten, welche auf verschiedenen Feldern angebaut wurden. Im Labor der Nordzucker AG, Werk Nordstemmen, hat er die Proben dann auf Pol-Zucker, Natrium, Kalium und Amino-N untersucht. Ziel war es durch seine Versuche Aufschluss darüber zu  erhalten, zu welcher Zeit die Masse beziehungsweise die Inhaltsstoffe der Zuckerrübe besonderen Wachstumsschüben oder Wachstumsschwankungen unterliegen. Ein signifikanter Unterschied konnte wider erwarten zwischen den verschiedenen Sorten dabei nicht festgestellt werden.