Michelsenschule Hildesheim - Michelsenschüler von gestern

Michelsenschüler von gestern - 

was macht ihr heute?

Im Rahmen der Projektwoche "Typisch Michelsen: gestern - heute – morgen" im Juni 2017 haben wir, Schülerinnen und Schüler der Michelsenschule, in dem Projekt "Michelsenschüler von gestern – Was macht ihr heute?" verschiedene ehemalige Michelsenschüler zu ihrem Werdegang interviewt. Dabei war uns wichtig, herauszufinden, wie sie ihre Schulzeit bei uns wahrgenommen haben und inwiefern sie einen Einfluss auf den späteren Werdegang hatte. Geleitet wurde unser Projekt von Frau Schilf und Frau Zimmermann. Es war spannend zu sehen, wie unterschiedlich und vielfältig die Berufe und Lebensläufe der ehemaligen Schüler sind - vom typischen Beruf der Michelsenschule, dem des Landwirtes, bis hin zu dem des Fußballspielers.

 

Interview mit Axel Friehe

 
Geburtsdatum: 07.08.1972
 
Beruf: Landwirt 

In welchem Zeitraum waren Sie an der Michelsenschule?

Das erste Mal habe ich die Michelsenschule während der siebten Klasse besucht, kam aber 1994 bis 1995 für die Fachschule ZFA zurück.

Aus welchem Grund haben Sie sich für die Michelsenschule entschieden?

Dafür gibt es mehrere Gründe, zum einen waren mein Vater und Großvater hier. Außerdem versprach ich mir die beste fachliche Ausbildung.

Was hat Ihnen an der Michelsenschule am besten gefallen?

Der Zusammenhalt zwischen Lehrern und Schülern, der auch jahrgangsübergreifend war.

Was ist typisch Michelsen für Sie?

Ich fand besonders, dass die vielen Projekte und Themenwochen mit landwirtschaftlichen Themen zusammenhingen.

Können Sie sich an ein besonderes Erlebnis an der Schule erinnern?

Die Abschlussfeier hat mir am besten gefallen.

Was war ihr Lieblingsfach und warum?

Die landwirtschaftlichen Bereiche haben mir natürlich am besten gefallen. Vor allen Dingen das Fach Pflanzenproduktion, da ich gerne mit Pflanzen und auf dem Acker arbeite.

Wer war ihr Lieblingslehrer und warum?

Das waren auf jeden Fall Herr Geffert und Herr Sott. Sie waren sehr menschlich und Herr Sott hat außerdem auch Lebensweisheiten vermittelt, das hat mir gut gefallen.

 

Interview mit Christian Marschler

 
Geburtsdatum: 27.11.1984
 
Abiturjahrgang: 2004
 
Beruf: Entwicklungsingenieur

In welchem Zeitraum waren Sie an der Michelsenschule?

1997-2004

Für welchen Zweig haben Sie sich entschieden?

Allgemeinbildenden Zweig 

Aus welchem Grund haben Sie sich für die Michelsenschule entschieden?

Viele meiner Freunde aus der OS sind auch auf die Michelsen gegangen. Daher wollte ich natürlich auch unbedingt dorthin. Außerdem war der erste Eindruck auf einem Kennenlerntag sehr positiv. Dies lag auch an der freundlich, menschlichen Art des damaligen Schulleiters Dr. Bode. 

Was haben Sie direkt nach dem Abitur gemacht?

Zuerst musste ich meinen Zivildienst ableisten. Die neun Monate habe ich in der Suppenküche des "Guten Hirten e.V." gearbeitet und zusammen mit einem Freund Spenden (Essen, Kleidung, etc.) im ganzen Landkreis eingesammelt. Nach dem Zivildienst bin ich nach Göttingen gegangen, um dort Physik zu studieren.

Was hat Ihnen an der Michelsenschule am besten gefallen?

Der Zusammenhalt unter den Schülern. Man konnte sich immer auf seine Klassenkameraden verlassen. Insgesamt war das Gemeinschaftsgefühl sehr stark ausgeprägt. Für mich war dies immer der viel zitierte Michelsengeist, der dahinter steckte.

Was ist typisch Michelsen für Sie?

Die Mischung der verschiedenen Zweige. An keiner anderen Schule wird sowohl ein allgemeinbildender Zweig als auch ein Agrar- und Hauswirtschaftszweig angeboten. Dadurch kommen Schüler mit sehr verschiedenen Interessen zusammen, was den Horizont und die Perspektiven extrem erweitert.

Können Sie sich an ein besonderes Erlebnis an der Schule erinnern?

Da gibt es unzählige! Ein besonderes Erlebnis für mich war der Auftritt meiner damaligen Band "Cornered" beim Sommerfest 2003 vor ca. 1000 Leuten. Die Stimmung war super und alle haben zusammen gefeiert. Weiterhin waren die Theateraufführungen immer etwas Besonderes. Ich habe bei "Gigastars" und "Atemlos" mitgespielt und dabei viele neue Leute kennen gelernt und viel Spaß bei den Proben und den Auftritten gehabt.

Inwiefern hat sich Ihre Zeit auf der Michelsenschule auf Ihren heutigen Beruf vorbereitet?

Meine Zeit auf der Michelsenschule hat sich insofern stark auf meinen Werdegang ausgewirkt, als dass sie den Grundstein für mein Studium (Physik) und meine Promotion (angewandte Mathematik) gelegt hat.

Was war ihr Lieblingsfach und warum?

Das war mit Sicherheit Physik. Ich habe mich schon immer sehr für Naturwissenschaften interessiert, aber die Unterrichtsstunden mit meinem Physiklehrer Herrn Dippel (leider schon nicht mehr an der Michelsen) haben mich erst so richtig für das Fach begeistert. Wir waren der zweite Physik-LK, den Herr Dippel geleitet hatte. Während der Stunden haben wir immer viel über die verschiedensten spannenden Effekte aller Bereiche der Physik diskutiert. Aber wir haben uns auch oft außerhalb der Schule auf Kurstreffen und Exkursionen getroffen. Dies hatte immer einen ganz besonderen Charme. Es liegt wohl an diesem Zusammenhalt, dass wir uns immer noch regelmäßig, ca. einmal pro Jahr, mit dem damaligen LK zu einem Grillabend oder einer Feuerzangenbowle treffen und über die alten Zeiten sprechen.

 

Interview mit Erich Friehe

 
Geburtsdatum: 31.12.1946
 
Beruf: Landwirt
In welchem Zeitraum waren Sie an der Michelsenschule?

1957-1963, bis zur mittleren Reife, danach habe ich meine Lehre gemacht und habe dann eine einjährige Fachausbildung gemacht und die Hochschule mit dem Titel Diplom-Ingenieur verlassen.

Für welchen Zweig haben Sie sich entschieden?

Damals gab es noch keine Zweige, wie es sie heute gibt, jedoch hatten wir ab der 7. Klasse naturwissenschaftliche Fächer wie Physik und Chemie. Das gab es nicht auf jeder Schule. Später hatten wir dann Fächer wie Landtechnik und Betriebswirtschaftslehre, sodass man am Ende der Schulzeit staatlich geprüfter Landwirt war.

Aus welchem Grund haben Sie sich für die Michelsenschule entschieden?

Mein Vater, mein Onkel sowie viele andere aus der Gegend hatten die Michelsenschule schon besucht oder besuchten sie mit mir zusammen. Außerdem war es die einzige landwirtschaftlich geprägte Schule. Dadurch war es eigentlich keine Frage, welche Schule ich besuchen sollte.

Was hat Ihnen an der Michelsenschule am besten gefallen?

Das Zusammengehörigkeitsgefühl, welches dadurch entstand, dass viele aus der Gegend, aus der ich komme, dort waren und man sich einfach untereinander kannte. Außerdem organisieren wir nach der Schulzeit noch oft Kurstreffen, sogar mit den Lehrern. Aber natürlich auch die landwirtschaftliche Prägung.

Was ist typisch Michelsenschule für Sie?

Die gesamte Art sowie der Bezug zur Landwirtschaft.

Können sie sich an ein besonderes Erlebnis erinnern?

An die Abschlussfahrt der 10. Klasse, die war besonders.

Was war Ihr Lieblingsfach und warum?

Deutsch und Bio, wegen der Lehrer.

Wer war Ihr Lieblingslehrer und warum?

Dr. Jonas, Herr Radeke, Herr Henze sowie Herr Hoffmann. Bei denen war der Unterricht interessant und hat Spaß gemacht.

Was war an der Michelsenschule früher anders als heute?

Damals war die Michelsenschule noch eine reine Jungenschule sowie eine Hochschule, außerdem musste man Schulgeld zahlen. Es wurde viel Wert auf Disziplin gelegt, zum Beispiel wurden den Lehrern die Türen aufgehalten.

 

Tradition an der Michelsenschule: Familie Wittenberg

Die Michelsenschule ist für die Familie Wittenberg eine Traditionseinrichtung. Es gingen z.B. Wilhelm Borsum, Helmut Wittenberg, Angela Wittenberg, Ernst Rauls, Matthias von Wagner, Christian Rauls, Jonas Hinze, Moritz Wittenberg, Lisa Wittenberg und Sara Wittenberg auf diese Schule.

Warum bist du auf die Michelsenschule gegangen?

Angela: Bei mir war das Familientradition, denn mein Bruder und mein Opa waren auch auf der Michelsenschule. Außerdem konnte ich ab der 7.Klasse bei meinem Bruder im Auto mitfahren.

Matthias: Ich bin auf die Michelsenschule gekommen, weil ich mich für Landwirtschaft interessiert habe.

Christian: Ich komme von einem landwirtschaftlichen Betrieb und in der 4. Klasse wollte ich noch Landwirt werden. Außerdem waren viele aus meiner Familie auch auf der Michelsen.

Warst du gut in der Schule?

Angela: Ja, ich war meistens so im 2er Bereich. Meine Lieblingsfächer waren Deutsch und Geschichte.

Matthias: Nein, eher nicht.

Christian: In den meisten Fächern war ich ganz gut, nur in den naturwissenschaftlichen Fächern stand ich oft auf 4 oder 5. Meine Lieblingsfächer waren immer Sport und Geschichte.

Gibt es lustige Geschichten aus der Schulzeit?

Angela: Ja, wir hatten einen Geschichtslehrer bei dem wie nur eine Arbeit in vier Jahren geschrieben haben.

Matthias: Natürlich. Wir sind oft während des Unterrichts in die Cafeteria gegangen und einmal haben wir den Lehrer überredet mitzukommen. Also ist die ganze Klasse in die Cafeteria gegangen. Doch leider saß dort gerade der Direktor, um seinen Kaffee zu trinken. Allen war es peinlich, aber am meisten dem Lehrer.

Christian: Lustige Geschichten gab es jetzt nicht direkt, aber im Unterricht war es mit Freunden immer sehr lustig.

Welche Lehrer gibt es immer noch?

Angela: Bei mir gab es Dr. Schäffer, Frau Bartels und Herrn Zimmer.

Matthias: Bei mir war Dr. Schäffer noch Lehrer.

Christian: Die meisten Lehrer, die ich hatte, gibt es jetzt immer noch, weil ich erst vor zwei Jahren mein Abitur bekommen habe.

Was hast du nach dem Abitur gemacht?

Angela: Mein Abitur habe ich 1991 gemacht. Danach habe ich eine Ausbildung in der öffentlichen Verwaltung in Hannover begonnen.

Matthias: Mein Abitur habe ich 1983 bestanden. Später habe ich eine Ausbildung zum Polizeibeamten in Hildesheim gemacht.

Christian: Nach dem Abitur 2015 habe ich ein freiwilliges soziales Jahr bei Go20 in Hildesheim gemacht. Danach habe ich Praktika gemacht, um heraus zu finden, was ich machen möchte. Jetzt habe ich eine Ausbildung zum Ergotherapeuten begonnen.

Was machst du jetzt?

Angela: Ich bin verheiratet, habe drei Kinder, die auch auf die Michelsenschule gehen. Außerdem arbeite ich in Teilzeit im öffentlichen Dienst in der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. Diese verwaltet Dienstgebäude des Bundes, z.B. für die Bundeswehr und den Zivil.

Matthias: Ich bin Polizeibeamter in Hildesheim.

Christian: Ich mache eine Ausbildung zum Ergotherapeuten. 

Was war für dich das Besondere an der Michelsenschule?

Angela: An der Schule war so ein freundliches Miteinander und ein gutes Verhältnis zwischen Schülern, aber auch zwischen Schülern und Lehrern.

Matthias: Die Schüler und Lehrer hatten ein gutes Verhältnis und es war allgemeim ein gutes Klima dort.

Christian: Das Besondere für mich war der landwirtschaftliche Hintergrund der Michelsenschule.

Hast du für deinen späteren Job irgendetwas von der Michelsenschule mitgenommen?

Angela: Ich habe den Bereich Wirtschaftslehre für die Ausbildung benötigt und das Landwirtschaftliche war auch gut, weil meine Eltern einen kleinen Hof hatten.

Matthias: Ja, das Abitur hat mir für die Ausbildung bei der Polizei geholfen.

Christian: Mein Politiklehrer hat mir beigebracht, sich immer eine eigene Meinung zu Dingen zu bilden und sie nicht abzukupfern. Man sollte stets selbst nachdenken und seine eigene Meinung vertreten.

Hat dich die Michelsenschule auf dein Leben vorbereitet?

Angela: Ja, aber rückblickend würde ich mir wünschen, mehr frei geredet oder Referate  gehalten zu haben, so wie das heute ist. 

Matthias: Ja, sehr gut.

Christian: Ich persönlich finde, dass man in der Schule zu viel Fachwissen lernt und dafür zu wenig Allgemeinwissen wie z.B. Steuererklärungen ausfüllen oder Verträge abschließen.

 
 
Die Interviews führte Lisa Wittenberg
 

Interview mit Michael Rahlves

Beruf: Lehrer

Warum die Michelsenschule?

Nach der OS besuchte Herr Rahlves die Michelsenschule und hielt somit eine „Familientradition“ (der Vater hat die Schule ebenfalls besucht) aufrecht. „Die Michelsenschule machte auf mich einen gemütlichen Eindruck, sie strahlte Wärme aus“. Doch trotz dieses einzigartigen Flairs wies die Michelsenschule auch eine gewisse Größe auf, welche häufig dazu führte, dass der kleine Michael, anstatt vor dem Biologieraum zu warten, den Physikraum aufsuchte. Auch äußert Herr Rahlves, dass die Stühle äußerst ungewöhnlich gewesen seien: Es habe sich um an Barhocker erinnernde Objekte gehandelt, welche den Rücken schonen sollten.

Lehrer, die im Kopf geblieben sind:

Herr Schulz – ein Unikat: „Na, ihr und eure Pferdedecken“: eine häufige Äußerung, die der Lehrer für Deutsch und Geschichte seinen Schülern gegenüber gebraucht habe und die sich auf die weiten Baggy-Hosen bezog habe. Klassenarbeiten hätten bis zu zwei Wochen im Kofferraum seines Autos gelegen, was die Schüler erst irritiert, danach amüsiert habe.

Herr Lauenstein – erst Peitsche und dann Zuckerbrot: Als Nachfolger von Herrn Schober übernahm er die chaotische Klasse im 9. oder 10. Jahrgang und habe versucht, ihnen mehr Disziplin beizubringen. Im Laufe der Zeit, nachdem man sich aufeinander eingestellt habe, sei Herr Lauenstein immer milder geworden– am Ende sei er für Herrn Rahlves einer der liebsten Lehrer gewesen.

Lieblingsfächer:

Deutsch, Kunst, Sport

Anekdoten aus der Michelsenschule:

HLS-Feiern fanden am Donnerstag statt - man erkannte ihre „Leichen“ an den weißen Gesichtern, einer Wasserflasche in der einen Hand und einem trockenen Brötchen in der anderen Hand.

Herr Rahlves durchboxte kurz vor einer Klassenarbeit die Fensterscheibe eines Fensters im Vorraum der Aula mit seiner bloßen Hand (die Fenster waren damals noch einfachverglast). Grund dafür waren spaßige Schubsereien mit einem Mitschüler, wobei plötzlich das Fenster im Weg war. Die Klassenarbeit haben er und eine ehemalige Klassenkameradin, welche ihn zum Arzt begleitete, heute noch nicht nachgeschrieben.

Eine bestimmte Agrarlehrerin rauchte ihre Zigaretten in drei Zügen weg, dementsprechend war ihre Stimme auch eher rau und tief: „Die Frau hatte Haare auf den Zähnen.“

Das sagt Herr Rahlves zum Michelsengeist:

Seit der räumlichen Trennung (Hauptgebäude-Brauhaus) hat der Michelsengeist durchaus eine Abschwächung erlitten.

Das Brauhaus ähnelt eher einem Campus.

Zu seiner Zeit war der Michelsengeist gefühlt stärker ausgeprägt und jahrgangsübergreifender, weil es ja keine räumliche Trennung gab.

Differenzen zwischen den Klassen waren damals stärker ausgeprägt als heute (einzigartige Merkmale, „Subkulturen“).

Auch die Winterbälle, welche den Michelsengeist ausmachten und im Vier Linden stattfanden, sind heute eingefroren.

Kontakt zu früheren Mitschülern:

Anfangs versuchte man laut Herrn Rahlves mit Hartnäckigkeit und Durchhaltevermögen den Kontakt aufrechtzuerhalten, doch nach einiger Zeit habe er feststellen müssen, dass das Universitäts- und Berufsleben diesem Wunsch einen Strich durch die Rechnung mache und die Realität einen einholt. Er sehe die meisten seiner alten Mitschüler in der Regel auf den Jahrgangstreffen um Weihnachten herum, nur zu einzelnen Mitschülern sei der Kontakt noch recht eng.

Zeitplanung neben dem Berufsleben:

Während der Klausurenphasen sei es schwierig, neben dem Tagesgeschäft des Unterrichtens und dem Korrigieren noch Zeit für Familie, Hobbys und Freizeit zu finden. Vor allem der Monat Mai sei ein stressiger. Doch sobald es nach der Schule nichts mehr zu tun gebe, solle man sich ohne schlechtes Gewissen auch mal Zeit für sich selbst nehmen und nicht zwanghaft weiteren Berufstätigkeiten nachgehen.

Wenn man Herrn Rahlves heute fragt, ob er mit seinem Werdegang zufrieden sei, antwortet er laut und entschlossen „JA! Ich würde nichts verändern wollen.“

 

Interview mit Timo Hübers

 
Geburtsdatum: 20.07.1996
 
Abiturjahrgang: 2014

In welchem Zeitraum warst du an der Michelsenschule?

2006-2014 

Für welchen Zweig hast du dich entschieden?

Für den naturwissenschaftlichen Zweig mit den LKs Mathematik, Biologie und Französisch

Aus welchem Grund hast du dich für die Michelsenschule entschieden?

Weil mein Bruder bereits auf der Schule war und mich der Besuchstag sehr überzeugt hat.

Was hast du direkt nach dem Abitur gemacht?

Studium und Fußball​

Was hat dir an der Michelsenschule am besten gefallen?

Der tolle Zusammenhalt im Jahrgang.

Was ist typisch Michelsen für dich?

Die Hofabipartys.

Kannst du dich an ein besonderes Erlebnis an der Schule erinnern?

Für immer in Erinnerung bleiben werden der Abiball und die Abientlassung im Audimax

Was war dein Lieblingsfach und warum? 

Sport, weil ich schon immer sportbegeistert war

Wer war dein/e Lieblingslehrer/in und warum?

Ich kam eigentlich mit allen Lehrern gut aus, einen einzelnen hervorzuheben wäre den anderen gegenüber nicht fair. 

Was studierst du und wusstest du schon, was du studieren willst, bevor du dein Abitur gemacht hast?

Ich studiere derzeit Wirtschaftswissenschaften an der Leibniz Universität in Hannover. Bevor ich mein Abitur bestanden habe, hatte ich aber so ziemlich keinen Plan, was ich später einmal studieren möchte.

Wie sieht dein normaler Tagesablauf aus?

Ich stehe gewöhnlich so gegen 8:15 auf, frühstücke und mache mich fertig, um dann so gegen kurz vor 9 zum Trainingsgelände zu fahren. Dort bleibe ich dann im Rahmen des Trainings mit Vor- und Nachbereitung so bis knapp 12:30. Anschließend kümmere ich mich um mein Studium, indem ich entweder in die Uni fahre oder zu Hause den Stoff bearbeite. Das variiert oft in der Länge, aber in der Regel gibt es dann so gegen 19:00 Uhr Abendessen, bevor ich um circa 23:00 schlafen gehe. 

War es schon immer dein Traum Fußballspieler zu werden?

Ja auf jeden Fall, ich denke es ist unabhängig vom Fußball für jeden ein Traum, sein Hobby zum Beruf zu machen.

Ist es so, wie sich ein Kind vorstellt, Profifußballspieler zu sein?

Nein, nicht ganz. Früher dachte ich, Fußballer zu sein bedeutet, nur Fußball zu spielen. Profifußballspieler zu sein, heißt auch, seinen ganzen Lebensstil (Ernährung, Schlafrhythmus, Verletzungsprophylaxe etc.) auf den Sport auszurichten, um beim Spiel oder Training auf den Punkt fit zu sein und das Maximale rausholen zu können. 

Erkennt dich schon jemand auf der Straße?

Die Male, die ich auf der Straße von Unbekannten erkannt werde, lassen sich zum Glück noch an einer Hand abzählen. 

Hast du schon ein paar bekannte Fußballer kennengelernt?

Abgesehen von meinen Mitspielern in Hannover eher wenige. 

Warst du schon immer Hannover 96 Fan?

Als kleines Kind war ich Bayern-Fan. Das hat sich dann aber mit den ersten Stadionbesuchen in Hannover und meinem Wechsel in die Jugendmannschaft dann ganz schnell geändert.

In welcher Profimannschaft würdest du gerne mal spielen?

FC Barcelona 

Auf was freust du dich in der 1. Liga am meisten?

Auf die vielen berühmten Spieler, die ich bislang auch nur aus dem Fernsehen kenne.