Michelsenschule Hildesheim - Schwerpunktfächer

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Schwerpunktfächer im Beruflichen Gymnasium

 

 

Schwerpunkt Agrarwirtschaft

 

 

Die Vernetzung von Allgemeinbildung mit berufsbezogenen Aspekten befähigt junge Menschen, die an sie gestellten Anforderungen zu erfüllen und sich aktiv für die persönlichen, gesellschaftlichen und globalen Interessen einzusetzen.

Die berufsbezogenen Schwerpunkte in diesem Bereich des Beruflichen Gymnasiums liegen in den folgenden Fächern:

 

 

 

Der Unterricht verfolgt eine strikte Handlungsorientierung nach dem Motto „Wie die Saat, so die Ernte !“

 

Bevor zielgerichtet Entscheidungen getroffen werden, sollen möglichst viele Alternativen gegeneinander abgewogen werden. Selbst nach getroffenen Entscheidungen ist das entgültige Handlungsergebnis noch kritisch zu hinterfragen, um für zukünftige Situationen optimierte Entscheidungen zu treffen.


Agrar- und Umwelttechnologie  (AUT)



 

Landwirtschaft in Theorie und Praxis

Agrar- und Umwelttechnologie  wird als zentrales Profilfach des beruflichen Gymnasiums vierstündig unterrichtet und gehört zu den obligatorischen Prüfungsfächern der schriftlichen Abiturprüfung. Die Aufgaben für das Abitur werden schulintern gestellt, das heißt, AUT unterliegt nicht den Vorgaben des Zentralabiturs. Daher können die Unterrichtsschwerpunkte  nach regionaler Bedeutung ausgewählt werden.

Die Semesterthemen  der Einführungs- und Qualifikationsphase aus den Bereichen der Pflanzen- und Tierproduktion sind wie folgt vorgesehen: 


 

Im Unterricht werden ausgewählte Sachverhalte der Agrarwissenschaften unter naturwissenschaftlichen Aspekten analysiert und nach ökonomischen sowie umweltrelevanten Auswirkungen beurteilt. Vorgesehen sind projektorientierte Unterrichtsmethoden, dabei wird  eine enge Verzahnung  mit dem Fach „Praxis“ erreicht, das von derselben Lehrkraft unterrichtet wird.

Weiterhin findet  eine Vernetzung mit „Betriebs- und Volkswirtschaft“ sowie „Informationsverarbeitung“  bei der Planung und Durchführung von fächerübergreifenden Projekten statt.

 

 

Praxis



Das Seminarfach - aus der Praxis für die Praxis!

Das Fach „Praxis“ wird in der Einführungs- und Qualifikationsphase zweistündig unterrichtet. Es ist kein Prüfungsfach der Abiturprüfung, die Benotung  ist jedoch in der Einführungsphase versetzungsrelevant und weiterhin werden von den 4 Semesterergebnissen in der Qualifikationsphase  zwei für die Gesamtnote im Abitur verrechnet.

In „Praxis“  werden zum einen Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens gelehrt, wie zum Beispiel Anlegen und Auswerten von Versuchen, Grundlagen der Statistik oder die Dokumentation und Darstellung von Ergebnissen. Zum anderen werden praktische Übungen und Erkundungen als Ergänzung der in Agrar- und Umwelttechnologie behandelten theoretischen Zusammenhänge durchgeführt.

Eine zentrale Funktion haben dabei Projekte, die fächerübergreifend geplant, ausgeführt und ausgewertet werden.

Im 2. Semester der Qualifikationsphase fertigen  die Schülerinnen und Schüler eine „Projektarbeit“ an über ein Thema aus dem Agrarbereich, das sie  nach Absprache mit der Lehrkraft auswählen können. Im Unterricht werden die Ergebnisse daraus in Kolloquien vorgestellt und diskutiert.




 

Betriebs- und Volkswirtschaft  (BV)


 


Schwerpunktfach mit Zentralabitur

Betriebs- und Volkswirtschaft gilt als eines der zentralen Schwerpunktfächer im Beruflichen Gymnasium Gesundheit und Soziales. Aufgrund der großen Bedeutung im Beruflichen Alltag wurde dieses Fach im schriftlichen Bereich als Zentralabiturfach eingerichtet.

Grundlage sowohl der schriftlichen als auch der mündlichen Prüfungen sind jährlich festgelegte Schwerpunktthemen aus den jeweiligen Unterrichtssemestern der Qualifikationsphase. Nachfolgend sind diese Halbjahresoberthemen der Einführungs- und Qualifikationsphase aufgeführt.




Die Fragestellungen der jeweiligen Semester sind sehr vielfältig und erstrecken sich über allgemeingültige Sachverhalte der Wirtschaft bis hin zu speziellen Zusammenhängen des jeweiligen Schwerpunktbereiches des Beruflichen Gymnasiums. So hat die Agrarwirtschaft sowohl aus betriebswirtschaftlicher als auch aus volkswirtschaftlicher Sicht eine zentrale Bedeutung im Unterrichtsgeschehen.

Daraus ergibt sich automatisch eine enge Vernetzung mit den anderen Schwerpunktfächern Agrar- u. Umwelttechnologie, Praxis und Informationsverarbeitung (Berufliche Informatik). Fachübergreifende Projekte, wie z.B. "Anbau und Vermarktung von Zuckermais" oder "Aufzucht und Vermarktung von Enten" bereiten die Schülerinnen und Schüler in kleinem Maßstab auf das wahre Wirtschaftsleben vor und verzahnen damit Theorie und Praxis.


Informationsverarbeitung  (IV)




Medienkompetenz mit beruflichem Schwerpunktfach

Handlungsorientiertes und vernetztes Lernen als Lebensaufgabe.

In diesem Fach werden ausgewählte arbeitsweltbezogene Aufgabenstellungen mit Hilfe des Computers und bedarfsgerechter Softwareanwendungen analysiert, bearbeitet und gelöst.

Die Vernetzung mit weiteren berufbezogenen Schwerpunktfächern bietet regelmäßig die Möglichkeit, den Zielerreichungsgrad der Aufgabenstellung sowohl aus Sicht der Informatik als auch der wirtschafts- und produktionsbezogenen Ebene zu überprüfen. Damit werden intensiv Fach- und Methodenkompetenz geschult. Letztere, in Form der Medienkompetenz, geht über das reine Anwenden von Office-Komponenten hinaus.

Nachfolgend sind mögliche Arbeitsschwerpunkte der Unterrichts-Rahmenrichtlinien dargestellt:



Gleichgerichtete Modellierungen und Implementierungen betrieblicher Herausforderungen können somit von den Schülerinnen und Schülern berufsübergreifend bewältigt werden. Die stetige Handlungsorientierung gibt dem jeweiligen beruflichen Schwerpunkt, in diesem Fall Agrarwirtschaft, den nötigen Stellenwert.