Michelsenschule Hildesheim - 2013

Michelsenarchiv 2013

Michelsenschüler feiert Erfolge bei Chemie-Olympiade
Michelsenschüler Jens Keller unter den 16 Besten in Niedersachsen
Unermüdlich und mit umfassenden Kenntnissen in Chemie machte sich Oberstufenschüler Jens Keller im September 2013 an die Bearbeitung der Aufgaben zur 2. Runde der Chemie-Olympiade. Es galt, einen umfangreichen Analyseablauf zu entschlüsseln, bei dem sich die geheimnisvolle Substanz X als einfach hydratisierte Natriumnickelorthoperiodat entpuppte, ein kompliziertes Syntheseschema zu recherchieren, IR- und Raman-Spektroskopie zu verstehen und Analyseergebnisse zu deuten.
Nach vielen „angenehm chemischen“ Abenden mit dicken Wälzern Fachliteratur und Internetrecherche war es geschafft und das umfangreiche Opus ging im Dezember 2013 auf die Reise zu den Juroren. Am vorletzten Schultag vor den Weihnachtsferien kam dann die Nachricht: Geschafft! Jens darf vom 3. bis 7. Februar 2014 am Landesseminar in Hannover teilnehmen.
 

 
Bilder standen im Mittelpunkt des Advents-Gottesdienstes

 Adventsgottesdienst Jahrgang 5 am 12.12.2013

„Joseph und die Menschwerdung Gottes“, ein Bild von Beate Heinen stand im Mittelpunkt eines Gottesdienstes, den die vier Religionsgruppen des 5. Jahrgangs arbeitsteilig vorbereitet hatten. Jede Gruppe kannte nur ihren Bildausschnitt und war für einen weiteren Gottesdienst-Baustein verantwortlich. Alle kannten sich also nur ein bisschen im Voraus und waren guter Laune und interessiert, als sie den steilen Weg zur katholischen Mauritiuskirche antraten. Dort erwartete sie die evangelische Schulpastorin Birgit Berg mit einer sorgfältig ausgearbeiteten Predigt, Pfarrer Dr. Willi Manzanza leitete durch den Gottesdienst. Dieser war so eine gute Erfahrung und anschaulicher Abschluss der Unterrichtseinheit „evangelisch-katholisch“. Bis auf kleinere Störungen wurde aufmerksam zugehört und mitgesungen und gebetet. Emma, Rica und Annabelle von der Junior-Band sorgten mit ihren Trompeten für festlichen Glanz, kompetent unterstützt von Kristina Diekmann (Gesang, Keyboard) und Michael Immer (Arrangement, Keyboard).


 

 

Fünftklässler entdecken Wunderwelt Advent

Religionskurs Jahrgang 5 in der Wunderwelt Advent

Nein – es war kein weiterer Weihnachtsmarkt! Das war die erste Entdeckung der 26 Fünftklässler, als sie die Kirche Heilig Kreuz betraten und von Lichtinstallationen, mediterranen Pflanzen und leiser Musik empfangen wurden. Es gab viel zu sehen und zu entdecken bei dieser interaktiven Installation zu Joseph, dem Pflegevater Jesu. Inhaltlich waren sie ganz gut vorbereitet, denn auch der Adventsgottesdienst des Jahrgangs hatte schon Joseph in den Mittelpunkt gestellt. Betroffen und eifrig dachten sie über die Situation der Flüchtlinge weltweit nach, nahmen die Idee auf, einmal selber einen Rucksack mit Gegenständen für die Flucht zu packen. In der Seitenkapelle, in der es um die Flucht von Maria, Jesus und Joseph nach Ägypten ging, ließen sie sich gern ein auf das Angebot, auf kleine Sterne zu schreiben, was sie hoffen lässt, was ihnen selber Hoffnung gibt. Überraschend fanden sie, Joseph als ganz normalen Vater vorgestellt zu bekommen und Gelegenheit zu haben, über die Bedeutung ihres eigenen Vaters und ihre Beziehung zu ihm nachzudenken, eine kleine Geschichte aufzuschreiben. Eigentlich war die eingeplante Dreiviertelstunde viel zu kurz...


 

 
Projektförderung "Healthy body - healthy mind"

Nach Bulgarien via Comenius

Vom 17. November bis zum 23. November trafen wir uns mit sieben anderen Nationen in Bulgarien, um gemeinsam das Projekt „healthy body – healthy mind“ voranzubringen.

Früh am Sonntagmorgen machten sich sechs Schülerinnen und Schüler aus dem Ernährungsbereich, begleitet von Frau Wittkopf und Herrn Krettek, auf den Weg über London nach Sofia. Dort wurden wir gleich sehr nett von den Bulgaren in Empfang genommen. Nachdem drei Stunden später auch die restlichen Nationen eingetroffen waren, brachen wir schnell zum Hotel in Razlog auf. 

Schon am Montag wurden wir von bulgarischen Schülern mit Gesang, Tänzen und Schauspielen begrüßt. Am Nachmittag besichtigten wir in gemischten Gruppen die Kleinstadt Razlog. In den Gesprächen konnten wir unsere Englischkenntnisse unter Beweis stellen.

Am Dienstag waren wir zunächst Gäste der Stadtverwaltung und entwickelten dort in einem Rollenspiel Ideen zur Verbesserung der Gesundheit der Bürger Razlogs. Anschließend arbeiteten wir Sketche zum Thema Ess- und Kochgewohnheiten in den verschiedenen Partnerländern aus, die wir abends dann den anderen Gruppen und Lehrern präsentierten. 

Am Mittwoch machten wir einen Ausflug in das Skigebiet in Bansko und das Naturschutzinfocenter.  Später wählten wir aus den zuvor in den Schulen vorbereiteten Logos eines für unser Comeniusprojekt aus. Ein paar Stunden des späten Nachmittags widmeten wir dem Motto „healthy body“, indem wir uns im Schwimmbad und Fitnessstudio eines Hotels in der Nähe aktiv betätigten. 

Donnerstag besuchten wir die Hauptstadt Bulgariens, Sofia.  Auf dem Weg dorthin beindruckte das Weltkulturerbe Kloster Rila und auch Sofias Kirchen, Kathedralen und andere sehenswerte Gebäude waren sehr beeindruckend. Bummeln in Grüppchen und Shopping kamen an diesem Tag auch nicht zu kurz.

Am Freitag stand zunächst die Entwicklung von Fragebögen rund um Ess- und Kochgewohnheiten auf dem Plan, dabei arbeiteten wir wieder in gemischten Gruppen. Den Abschluss an unserem letzten gemeinsamen Abend bildete ein vielfältiges Buffet, für das alle Nationen jeweils ein landestypisches Gericht gekocht und spezielle Zutaten von zu Hause mitgebracht haben.

Die Abende verbrachten wir gemeinsam in den Hotelzimmern oder in der Stadt, wenn nicht, wie am Mittwoch und Freitag, nach dem gemeinsamen Abendessen noch ausgelassen getanzt wurde.

Mit vielen neuen Erfahrungen und kulturellen Austauschen und Erinnerungen an eine schöne Zeit kehrten wir am Samstag zurück nach Hildesheim.


 
 
Werbeanzeige der "Cooking Farmers"

Die "Cooking Farmers" präsentieren: Das "Michelsenkochbuch"

Wir, die "Cooking Farmers", der Wirtschaftskurs von Frau Redder (9. Klasse), nehmen am Junior Projekt teil. Wir lernen mit Geld umzugehen und ein Unternehmen aufzubauen. Die Verantwortung der einzelnen Schüler steht hier im Vordergrund. Die Klasse ist in verschiedene Arbeitsgruppen aufgeteilt, zum Beispiel Marketing, Finanzen, Technik und Verwaltung. Es gilt, selbstständig und im Team zu arbeiten.
Nun näher zu unserem Unternehmen "Cooking Farmers": Wir erstellen ein Kochbuch mit den Rezepten der schuleigenen Cafeteria "Big Bauer". Das besondere an unserem Kochbuch ist die Aufteilung in Jahreszeiten, damit man auf den ersten Blick sehen kann, was gekocht werden könnte. Das Design ist komplett auf die Michelsenschule und die Landwirtschaft ausgelegt. Das Kochbuch eignet sich besonders gut als Geschenk, aber natürlich auch um es sich in die eigenen Küche zu stellen.
Möchten Sie eines der einzigartigen Kochbücher kaufen, dann wenden Sie sich an uns unter folgender E-Mail Adresse (cookingfarmers@gmail.com) oder besuchen Sie unsere Website: http://www.cookingfarmers.de.rs

 
Weihnachtliche und andere Melodien unserer Jüngsten
Weihnachtskonzerte der Bläserklassen
Die Bläserklassen der Michelsenschule geben wieder ihre jährlichen Weihnachtskonzerte: Am Donnerstag, den 12.12.2013 zeigen unsere jüngsten Musikerinnen und Musiker aus der 5.4 zum ersten Mal, was sie bisher auf ihrem Instrument gelernt haben. Das Konzert beginnt um 17.00 Uhr in der Aula, Einlass ist um 16.30 Uhr. Im Anschluss daran spielt dort um 19.00 Uhr die Bläserklasse 6.4. Es wird ein Repertoire aus weihnachtlichen und anderen Melodien zu hören sein. Einlass ist um 18.30 Uhr. Spenden sind willkommen.
 

 

 

Aufführung des Michelsen-Theaters am 1. und 4. Dezember in der Aula
Unsere kleine Horrorstadt
Das Michelsen-Theater spielt in der Aula der Michelsenschule das Stück "Unsere kleine Horrorstadt" - Schönwalde. Eine Kleinstadt wie viele andere auch: mit einer auf Außenwirkung bedachten Bürgermeisterin, dem Stadtältesten, für den früher sowieso alles besser war, mit rüpelhaften Bauarbeitern, ...und einem Problem: Der Müllmann streikt. Schönwalde versinkt im Müll. Da kommt die Erfindung des Professors gerade recht. Allerdings spuckt dessen neuste Müllkomprimierungserfindung nicht nur eine harmlose, so kleine Kugel aus, sondern so etwas wie einen etwas blechernen kleinen Baum – merkwürdig! Wie merkwürdig das Ganze tatsächlich ist, kriegen die Schönwalder allerdings – wenn überhaupt – nur Stück für Stück mit. Sind sie doch viel zu sehr mit sich beschäftigt: Was wird aus meinem Arbeitsplatz? Was schreibt die Presse? Werde ich berühmt? … Währenddessen geschehen mehr und mehr merkwürdige Dinge in der Stadt und der Baum wächst und wächst... 
Wer sich spätestens jetzt an den kleinen Horrorladen erinnert fühlt, liegt richtig. Von dem Musical inspiriert, haben die Schülerinnen und Schüler der Theater-AG der Mittelstufe ein Stück gestaltet, das mit seinen einfach gestrickten Figuren neben der eigenmächtig handelnden Pflanze schaurig komisch wirkt. Lassen Sie sich ins Schönwalde der 80er Jahre entführen, das doch vielleicht von dem einen oder anderen Ort der 2010er gar nicht so ganz weit weg ist...
Aufführungstermine:
Sonntag, 01.12.13 um 17.30 Uhr
Mittwoch, 04.12.13 um 19.00 Uhr
Kostenlose Eintrittskarten sind bei Frau Ebeling oder an der Abendkasse erhältlich. Über Spenden und vor allem über Ihren und euren Besuch würden wir uns sehr freuen.
 

  

Michelsenschule gewinnt Telemannturnier

Herzlichen Glückwunsch!

Packende Zweikämpfe, Spannung bis zum Abwinken und hochklassigen Sport – das diesjährige Telemannturnier bot den Zuschauern alles, was das Handballerherz begehrt. In einem dramatischen Finale rang die Michelsenschule das Gymnasium Alfeld nieder.
 

 
Einblicke in jüdisches Leben und Denken

Besuch aus Jerusalem an der Michelsenschule

Am 7. November 2013 durfte die Michelsenschule Herrn Rosen aus Jersualem als Gast begrüßen. Er hat den Schülerinnen und Schülern unseres sechsten Jahrgangs sehr anschaulich Einblicke in jüdisches Leben und Denken vermittelt. Ausgehend vom Schabbat-Gebot der Tora wurden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu unseren Sonn- und Ruhetagen deutlich. Die unmittelbare persönliche Begegnung, das authentisches Erzählen und Berichten, das gegenseitige Nachfragen und miteinander Diskutieren hat beide Seiten beeindruckt. Mit Begeisterung haben die Schülerinnen und Schüler das Angebot angenommen, die mitgebrachten Kultgegenstände aus nächster Nähe zu betrachten und zum Beispiel mit dem Gebetsschal einmal selbst auf Tuchfühlung zu gehen. 
Ermöglicht wurden Besuch und Vortrag von Herrn Rosen durch die Hanns-Lilje-Stiftung und der Evangelischen Landeskirche Hannover. Diese haben in Kooperation mit den Kulturellen Begegnungen mit Sitz in Jerusalem das Projekt zum Thema "Schabbat - Sonntag - Ruhetag" an der Michselsenschule und sechs weiteren Schulen in Niedersachsen organisert. Äußerer Rahmen dieser Veranstaltungen ist das Gedenken an den 75. Jahrestag der Progromnacht vom 9. November: 75 Jahre nachdem in Deutschland Synagogen angezündet und Torarollen verbrannt wurden, wurde jetzt hildesheimer Schülern die persönliche Begegnung mit einem Referenten aus Jerusalem und ein Einfühlen in eine verwandte Religion und Kultur ermöglicht. 

 
Kriterienkatalog für Mitarbeit beschlossen

Notengebung transparent und verständlich gestalten – Bewertungskriterien für Mitarbeit im Unterricht

Mitarbeitsnoten transparent und für Schüler, Eltern und Lehrer gleichermaßen nachvollziehbar zu gestalten, ist nicht einfach. Die Mitglieder der Gesamtkonferenz haben am 30. Oktober 2013 daher einen Kriterienkatalog für die Mitarbeit im Unterricht beschlossen. Dieser soll Lehrern und Schülern sowie Eltern als Orientierungshilfe bei Bewertung und Selbsteinschätzung der Mitarbeit im Unterricht dienen, ohne dabei die Lehrkräfte von ihrer pädagogischen Verantwortung zu entbinden. Der Kriterienkatalog ist nach Jahrgängen gestaffelt (5 bis 8 und  9 bis Q2), abrufbar unter:

 
Michelsenschüler für 2. Runde qualifiziert
Michelsenschüler feiern Erfolge bei der 46. internationalen Chemie-Olympiade
Nach wochenlanger, intensiver Arbeit haben sieben Schülerinnen und Schüler der Michelsenschule zu Beginn des neuen Schuljahres ihre Ausführungen zur ersten Runde der bundesweit durchgeführten Chemie-Olympiade abgegeben und gespannt auf die Ergebnisse gewartet, die sich nun sehen lassen können: Fünf Schülerinnen und Schüler haben sich für die zweite Runde qualifiziert, zwei Schüler haben sie nur knapp verpasst. Herr Dr. Schäffer würdigte die investierte Zeit, den Fleiß, die Einsatzbereitschaft, die Ausdauer und vor allem das große Können der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und überreichte im Rahmen einer kleinen Feierstunde persönlich die Urkunden.

 
Gedenken an den 75. Jahrestag der Progromnacht vom 9. November

Schabbat - Sonntag - Ruhetag

Im Rahmen des Gedenkens an den 75. Jahrestag der Progromnacht vom 9. November wird die Michelsenschule als eine von sieben Schulen in Niedersachsen ein Projekt zum Thema "Schabbat - Sonntag - Ruhetag" durchführen. Die Veranstaltungen werden von den Kulturellen Begegnungen mit Sitz in Jerusalem in Kooperation mit der Hanns-Lilje-Stiftung und der Evangelischen Landeskirche Hannover organisiert. Die Michelsenschule nimmt mit Schülerinnen und Schülern des sechsten Jahrgangs im Rahmen des Religionsunterrichts am 7. November an diesem Projekt teil.

75 Jahre nachdem in Deutschland Synagogen angezündet und Torarollen verbrannt wurden lernen jetzt deutsche Schüler mit einem Referenten aus Jerusalem ein Gebot aus der Tora kennen und erhalten Einblicke in jüdisches Leben und Denken. Anschaulich wird das Judentum unter anderem durch Erzählungen von Herrn Rosen, der aus Jerusalem nach Hildesheim kommt, durch Musik eines jüdischen Kinderliedes und durch mitgebrachte, kunstvoll gestaltete Kultgegenstände der Schabbatzeremonie. Darüber hinaus erhalten die Kinder Gelegenheit, eigene Fragen zu allem zu stellen, was sie von jemandem aus Jerusalem wissen möchten. Die Einblicke in den Schabbat als Tag der Ruhe und Muße geben den Teilnehmern einen Anstoß, über die Gestaltung des eigenen Lebens in unserer temporeichen Zeit nachzudenken.

 

Besuch polnischer Schülerinnen und Schüler ab 7. September 2013
Polen zu Besuch an der Michelsenschule
Am 7. September 2013 beginnt der zweite Besuch polnischer Schüler an der Michelsenschule. Im Rahmen unseres Schüleraustausches mit der Zespół Szkół Ekonomicznych in Mińsk Mazowiecki, Polen wohnen zwölf Schülerinnen und Schüler bei ihren deutschen Gastgebern und besuchen mit ihnen den Unterricht. Im Mittelpunkt des vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk geförderten Programms steht neben dem gegenseitigen Kennenlernen des Partnerlandes und seiner Bewohner und Eigenheiten die Arbeit an einem gemeinsamen Projekt. Im diesem Jahr handelt es sich um ein Fotoprojekt mit dem Titel „Hildesheim, meine Stadt mit fremden Augen sehen“. Neben der Projektarbeit werden innerhalb des achttägigen Austausches Exkursionen nach Hannover, in die Autostadt und auf die Marienburg durchgeführt. Ein weiteres Ziel ist es, den Schülern gemeinsame langfristige berufliche und private Perspektiven in Europa aufzuzeigen. Die Erfahrungen mit dem letzten Austausch zeigen, dass dieses Ziel bei den Schülern über Vernetzungen bei Facebook und anderen sozialen Netzwerken voll erreicht wurde.
Der Gegenbesuch in der bei Warschau gelegenen Partnerschule findet von 14. bis 21. Juni 2014 statt. Hier steht neben Besuchen in Polens Hauptstadt Warschau mit Exkursionen nach Krakau, Lubin und in die Gedenkstätte Majdanek die gemeinsame deutsch-polnische Geschichte im Mittelpunkt der Begegnung. Generell bietet der Austausch den Beteiligten sehr gute Möglichkeiten ihre Fähigkeiten in der Anwendung der englischen Sprache als Umgangssprache zu testen, anzuwenden und zu erweitern.
Der Austausch richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler der 9., 10. und 11. Klassen und wird im Schuljahr 2014/15 wegen seines großen Erfolgs mit Sicherheit fortgesetzt werden.

 
Klangfarben zwischen Wasser, Erde, Luft und Feuer

Ausnahme-Gitarrist und Berufsmusiker Vicente Patíz begeistert Michelsenschüler

 

Der Ausnahme-Gitarrist und Berufsmusiker Vicente Patíz begeisterte zum zweiten Mal in der Michelsenschule und einem Abendkonzert in der Christuskirche. „Wer von euch spielt denn bereits ein Instrument?“ So begann Vicente Patíz seine beiden Workshops mit den Schülerinnen und Schülern des 5. Jahrgangs in der Aula der Michelsenschule… 
…Sehr viele Arme gingen hoch, „Flöte“, „Klavier“, „Akkordeon“, „E-Gitarre“, „Geige“, riefen ihm die Kinder zu. Die Klasse 5.4 meldete sich komplett – logisch, denn hier handelt es sich um die Bläserklasse. „Und diejenigen, die kein Instrument erlernen, spielen Fußball“, erwiderte verschmitzt Vicente Patíz. „Mein Instrument ist die Stimme“, kam es als Antwort aus dem Schülermund – und schon war das Eis gebrochen. Was folgte, war immer wieder großes Staunen.
Unglaublich, was Vicente Patíz, 37-jähriger Gitarrist aus Johanngeorgenstadt im Erzgebirge, mit seinen verschiedenen Gitarren alles machen konnte. Mal entlockte er ihnen zarte, romantische Klänge und Melodien, mal schlug und klopfte er die Saiten in wildem, rhythmischen Spiel, dann wieder benutzte er den Gitarrenkorpus als Percussion-Instrument. Fasziniert lauschten die Kinder seinen Erklärungen auf ihre vielen Fragen, erfuhren unter anderem, warum es wichtig ist, dass er an der linken Hand lange, im Nagelstudio gehärtete Fingernägel hat oder lauschten auf den unterschiedlichen Klang von Stahl- und Nylongitarrensaiten.
Auf der Seite unserer Fachgruppe Musik könnt Ihr und können Sie den kompletten Bericht lesen.

 
Gesunde Essensalternativen aus Partnerländern

Michelsenschule goes Comenius

Hurra! Ab dem Schuljahr 2013 ist die Michelsenschule Comeniusschule. Gemeinsam mit Partnern in Bulgarien, Estland, Griechenland, Großbritannien, Portugal, Rumänien, der Türkei und Ungarn werden die Schüler im Projekt Healthy Body, Healthy Mind (HMHB) ein internationales Fitness-Ernährungsprogramm mit Kochbuch und verschiedenen Bewegungs- und Zirkeltrainingseinheiten erstellen. 
„Ausgangspunkt sind die Lieblingsessen der Schüler in den Partnerländern“, so Birte Wittkopf, Diplom-Ökotrophologin und Leiterin der Ernährungsklassen der Michelsenschule. Deren Gesundheitsverträglichkeit soll ermittelt werden. Den Schülern sollen in einem ersten Schritt neue, gesündere Essensalternativen aus den Partnerländern aufgezeigt werden. Gemeinsam sollen die Schüler dann aus den verschiedenen Essen der Regionen gesunde, die Kinder und Jugendliche ansprechende, schmackhafte Alternativen zu Fastfood entwickeln. Diese Alternativen sollen Sie in Buchform und Webpräsenzen interessant und gleichzeitig gesundheitlich aufklärend fotografieren und darstellen. Ziel ist es über einen von jugendlichen Europas gestalteten Zugang zu diesem Problem, die Jugend Europas besser ansprechen zu können.
„In einem nächsten Schritt werden die Schüler die Frage des gesunden und interessanten Essens mit der Freude an Bewegung und Sport kombinieren“, sagt Projektkoordinator Marcus Krettek. Hier sollen über internationale Fitnesszirkel (die Sportarten und Fitnessprogramme der verschiednen Partnerländer) Anreize für die Integration von Sportübungen in den Klassenunterricht und das Alltagsleben geschaffen werden. Hierbei wird neben der Buchform wieder insbesondere auf Computerpräsentationen gesetzt, um die Kinder und Jugendlichen bei ihrem Lieblingsmedium abzuholen. 

Natürlich werden in diesem EU-geförderten Projekt alle teilnehmenden Länder und Schulen besucht werden. „So soll den Schülern neben ihrer Gesundheit auch internationale Kontakte für die eigene persönliche und berufliche Zukunft in Europa ermöglicht werden“, meint Schulleiter Dr. Rudolf Schäffer. Sponsoren sind herzlich willkommen!


 

Konzert der Juniorband

Konzert zum Sommeranfang

Die AG Juniorband lädt herzlich ein zum Konzert am Sommeranfang in der Aula der Michelsenschule am Freitag, den 21. Juni 2013 ab 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei!

  

Patenschüler bereiten sich auf den neuen 5. Jahrgang vor

Was sollte ein guter Patenschüler können?

Anfang Juni kamen nach einem gemeinsamen Mittagessen mit belegten Brötchen und Kakao die Patenschüler des alten Schuljahres mit den 16 zukünftigen Patenschülern für den neuen 5. Jahrgang ins Gespräch: Was sollte ein guter Patenschüler können, was zeichnet ihn aus? Natürlich geht es darum, freundlich, gerecht, hilfsbereit und pflichtbewusst zu sein. Das ist selbstverständlich. Wichtig ist es aber auch, Humor zu haben, gute Spiele für Ausflüge zu kennen, ein Vorbild zu sein und bei Klassenfahrten abends eine Gute-Nacht-Geschichte parat zu haben, damit alle gut schlafen können und das Heimweh sich in Grenzen hält. Die Patenschüler freuen sich schon heute auf ihre Aufgaben und den neuen 5. Jahrgang der Michelsenschule!

 
Ole berichtet vom Umweltbildungstag der Klasse 5.3

Umweltbildungstag am 04.06.2013

Die Kinder der Klasse 5.3 fuhren im Rahmen des Umweltbildungstages am Dienstag, den 4. Juni 2013 zum Schulbiologiezentrum in Ochtersum. Begleitet wurden wir von unserem Klassenlehrer und unserem Biologielehrer.
Im Biologiezentrum bekamen wir von Frau Berger Kescher, Becherlupen und Aquarien für das Fangen und Untersuchen einiger Lurch-, Frosch- und Insektenlarvenarten. Zunächst wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt und verschiedenen Tümpeln zugewiesen. Bei einem war das Wasser klar und ohne Pflanzen, beim anderen trüb und mit Tümpelpflanzen. Man sollte z. B. einen Kammmolch fangen, doch manche machten auch Jagd auf einen Wasserfrosch, wie Jonas E. (auch erlaubt). Trotzdem freute man sich auch, wenn man eine Großlibellenlarve erbeutet hatte. Besonders interessant fand Moritz B., wie sich ein Wasserläufer auf dem Wasser bewegt. 
Insgesamt wurden ein Wasserfrosch, ein Bergmolch, vier Teichmolche, vier Kammmolche und viele Larven, Schwimmkäfer, Rückenschwimmer, Wasserbienen, Rollegel, Kaulquappen, Wasserschecken, Wasserflöhe, Wassermilben und Hüpferlinge entdeckt. Nach dem Keschern konnte sich jeder auf dem Gelände des Schulbiologiezentrums frei bewegen. Manche Kinder, wie z. B. Tim oder Jonas P., nahmen Stöcker und Äste, die sie im Gelände gefunden hatten, mit nach Hause. Als gegen Ende des Besuchs auch noch Ole ins Tümpelwasser trat und dabei einen Frosch verjagte, hatte jeder Spaß; auch der, der fast keinen Erfolg hatte.
Ole Kristian Jürgens, Klasse 5.3

 
Michelsenschüler reisten für eine Woche nach Polen

Michelsen-Mińsk-Express

Am 18. Mai war es endlich soweit: Wir – 15 Schüler, Frau Neumann und Herr Krettek – starteten unsere einwöchige Reise nach Polen, den Rückbesuch des diesjährigen Austauschs. 
Nach einigen Komplikationen, die hier nicht näher erläutert werden sollen, ging es schließlich los: Im ICE von Hildesheim nach Berlin, von dort mit dem Berlin-Warschau-Express nach Warschau, wo uns die polnische Lehrerin erwartete. Als wir – eine halbe Stunde verspätet – mit dem Regionalzug in Mińsk Mazowiecki ankamen, wurden wir von unseren Austauschschülern und deren Familien herzlich empfangen, die Wiedersehensfreude war groß.
Am nächsten Tag machten wir bei herrlichem Wetter (an den ersten Tagen hatten wir tatsächlich wunderbares Wetter, bis dann der Regen aus Deutschland herüber zog…) einen Tagesausflug in die Millionenmetropole Warschau. Dort besichtigten wir mit unseren Gastgeberschülern die schöne Altstadt und machten, Polen und Deutsche getrennt, eine Führung durch das Museum des Warschauer Aufstands.
Am Montag begannen wir nach einem kurzen Gang durch die Schule mit unserer Projektarbeit zum Thema Klischees. Den Abend verbrachten wir alle gemeinsam mit Bowlen und Billardspielen.
Am Dienstag fuhren wir erneut nach Warschau. Dort besichtigten wir noch einmal einen anderen Stadtteil, sahen uns einen sehr berührenden Film im Jüdischen Institut über das Warschauer Ghetto an und besuchten den Umschlagplatz, von wo aus die Judendeportationen aus Warschau starteten. Am nächsten Tag gestalteten wir in der Schule mit dem Kunstlehrer Skulpturen, die wir leider nicht mit nach Hause nehmen konnten. Danach wurde mit einer feierlichen Veranstaltung der neue Sportplatz der Schule eingeweiht und wir setzten unsere Projektarbeit fort.
Am Donnerstag fuhren wir nach Lublin zur Gedenkstätte des KZs Majdanek, wo wir eine deutsch-polnisch getrennte Führung über das Gelände bekamen. In Majdanek sind noch sehr viele Baracken und sogar ein ganzes Häftlingsfeld sowie das Krematorium erhalten, was wirklich sehr eindrucksvoll und bedrückend war. Nach der Besichtigung lernten wir noch die schöne Altstadt Lublins kennen.
Am Freitag beendeten wir unsere Projektarbeit und stellten uns die Ergebnisse gegenseitig vor. Einige unserer Klischees hatten sich bestätigt, andere wiederum als völlig falsch erwiesen. So z.B. unser Vorurteil gegenüber den Polen, dass sie eher klein seien und sehr viel Wodka trinken würden. Am Nachmittag grillten wir schließlich alle gemeinsam – glücklicherweise gab es ein Dach, denn es regnete in Strömen – und es wurden kleine Geschenke ausgetauscht. Und da war die Woche auch schon vorbei!
Am Samstagmorgen verabschiedeten wir uns – zum Teil tränenreich – von unseren Gastfamilien, die wir inzwischen sehr lieb gewonnen hatten, und stiegen in den Zug nach Warschau. Als wir abends schließlich wieder in Hildesheim ankamen, blieb die Erkenntnis, dass wir ein schönes Land, gutes Essen und viele wunderbare Menschen kennengelernt hatten!

 
Michelsen-Schülerfirma bereitet sich auf Bundeswettbewerb vor / Handytaschen als Souvenir?

Nach dem Sieg ist vor dem Sieg

Die Hildesheimer Allgemeine Zeitung berichtete am Sonnabend, den 25. Mai 2013 ausführlich vom Erfolg der Jung-Unternehmer der Michelsenschule
Hildesheim (bar). Den Landessieg der Junior-Schülerfirmen haben sie in der Tasche. Doch auf ihren Lorbeeren ausruhen wollen sich die Jung-Unternehmer von der Michelsenschule nicht. Schließlich sollen sie schon am 13. Juni ihre Firma beim Bundeswettbewerb in Mainz präsentieren – da gibt es noch viel vorzubereiten: „Die Konkurrenz ist stark“, räumt Marleen Steinhoff ein. Aber immerhin haben sich die Michelsenschüler mit ihrer Firma Tokolé gegen 30 andere niedersächsische Schülerprojekte durchgesetzt. Und wollen in Mainz noch besser sein.
„Wir haben von der Jury in Hannover ein paar Tipps bekommen“, erklärt Niklas Kuhrmeyer. Und die werden natürlich umgesetzt. Tokolé bietet bisher aus ausgedienten Sicherheitsgurten angefertigte Handytaschen an. Die lassen sich in Größe und Gestaltung individuell anpassen; neben einer Auswahl von drei Mustern beim Grundmaterial lassen sich viele verschiedene Stoffe für die Einfasssung verwenden. Interessenten können sich die Produkte auf einer von den Schülern selbst gestalteten Internetseite (www.tokole.de) oder bei Facebook ansehen.
Vor dem Auftritt in Mainz will die Firma ihr Sortiment erheblich ausbauen, auch Brillenhüllen sowie Taschen für Tablets und Notebooks entwickeln. Eine „Silver-Edition“ der Handytaschen in hellgrau gibt es schon, außerdem die Sonderausgabe mit dem M der Michelsenschule. Die Schüler-Unternehmer sind mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hi-Reg, die den Wettbewerb unterstützt, und mit Hildesheim-Marketing in Verhandlung, Handytaschen mit deren Logo als Souvenir anzubieten. Jedes nicht allzu komplizierte Markenzeichen lasse sich aufsticken, erklären die jungen Unternehmer.
Bei der Vorstellung in Hannover haben die Schüler gesehen, worauf es der Jury ankommt. „Möglichst großen Gewinn zu machen ist gar nicht das Wichtigste“, sagt Tokolé-Vorstandsvorsitzender Lukas Wilde. Die Geschäftsidee soll innovativ sein, auch der Recycling-Gedanke dahinter bringt Pluspunkte. Dann kommt es auf einen knackig geschriebenen Geschäftsbericht und eine professionelle Präsentation an.
Die Hildesheimer Schüler überzeugten auch im Interview: „Man sollte von der Idee wirklich begeistert sein und voll dahinter stehen“, sagt Nico Scordialo. „Außerdem sind wir als Team gut zusammengewachsen, das hat der Jury besonders gefallen“, weiß Lukas Wilde.
In der Schülerfirma würden wichtige Entscheidungen demokratisch gemeinsam getroffen, erläutert Marleen Steinhoff. Bei zwölf Mit-Unternehmern lasse sich das noch machen. Der Vorstand habe vor allem die Aufgabe zu motivieren, wenn etwas zu tun ist. „Es gab zwischendurch auch mal Durchhänger“, gibt Lukas Wilde zu, „aber nach dem Sieg sind jetzt natürlich alle wieder super motiviert und mit viel Lust dabei.“ 
Tokolé ist als Schülerfirma zunächst für ein Jahr konzipiert und soll am Ende des Schuljahres aufgelöst werden. Anfangs gaben die Schüler 24 Anteilsscheine für zehn Euro das Stück heraus, um sich Grundkapital zu verschaffen. Die Sicherheitsgurte bekommen die Schüler kostenlos auf dem Schrottplatz. Das Nähen und Besticken geben sie gegen Bezahlung in Auftrag. Rund 120 Handytaschen hätten sie bisher verkauft, sagen die Schüler.
Den Einwand, dass viele Jugendliche doch ihr Handy einfach ungeschützt in die Hosentasche stecken, wischt Nico Scordialo unbekümmert vom Tisch: „Den Trend ändern wir jetzt.“

 
Michelsenschüler besuchen Berufsinformationsmesse

 Vocatium 2013

Luisa und Alina (Jahrgang 10) berichten von der Fachmesse "Vocatium" für Ausbildung und Studium.
Am 17. Mai durfte der gesamte 10. und 11. Jahrgang die Vocatium, eine Berufsinformationsmesse in Hannover, besuchen. Zu den Ausstellern gehörten viele Hochschulen und Universitäten sowie diverse Firmen und Ämter, z.B. das Finanzamt Hannover, Bahlsen, VW, Rossmann, Lidl, die Bundeswehr, Versicherungen und Banken. An rund 100 Ständen hatten wir die Möglichkeit, uns über eine mögliche spätere Berufswahl zu informieren. Viele kompetente Vertreter haben uns all unsere Fragen beantwortet. Es war ein sehr interessanter Messebesuch, der uns sicherlich bei unserer Berufswahl weiterhilft. Man erhielt die Möglichkeit, sich gezielt über die einzelnen Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren, Fragen zu stellen.
Aufführung des Michelsen-Theaters

Rose & Regen, Schwert & Wunde

Eine der bekanntesten Komödien Shakespeares um Liebe und Verzweiflung, Machtspiel und Schmerz „Ein Sommernachtstraum“ hat Beat Fäh in „Rose und Regen, Schwert und Wunde“ um die drollige Handwerkertruppe, die Adeligen bei Hofe und sämtliche Elfen gekürzt und so den Fokus auf die vier Liebenden gelegt. Was aber bleibt dann noch an Traumhaftem? – Es ist Puck, „der Gnom, der Geist der Schatten“, der mit der berühmten Liebesblume verzaubert, entzaubert und als kaum greifbare Figur zwischen den Menschen und der mystischen Traumwelt bezaubert.
Die Schülerinnen und Schüler der Theater-AG der Oberstufe haben sich vor allem gefragt, was dieser unberechenbare, schalkhafte Geist für Liebende eigentlich symbolisieren kÄnnte, und sind zu dem Schluss gekommen, dass es wohl eben genau das ist, wozu der „Menschenverstand einfach nicht mehr aus[reicht]“, zu erklären, warum man sich in jemanden verliebt, was aus einer Liebe über die Zeit so wird, und wie Liebe und wahre Freundschaft sich zueinander verhalten.
Natürlich haben sie außerdem die ganze Liebesgeschichte „wer mit wem?“ nicht nur ins Berlin der 90er verlegt, sondern auch amüsante Elemente integriert: Dem zuweilen grimmigen nunmehr Stadtgeist Pucko haben sie eine wahre Frohnatur, Pucki, an die Seite gestellt. Diese zwei können es nun beide nicht lassen, schon seit Shakespeares Zeiten zu streiten und gemeinsam – wenn auch nicht immer ganz unfallfrei – nicht nur den Liebenden, sondern gern auch rein zufällig vorbeikommenden Bahnreisenden doch recht heikle Streiche zu spielen...
Aus Autogurten werden schicke Accessoires

Michelsenschüler nähen Mode fürs Handy

Die Hildesheimer Allgemeine Zeitung berichtet am 5. April vom Schülerunternehmen "Tokolé" der Michelsenschule: "Sie sind robust, recycelt und den individuellen Geschmäckern der Kunden anpassbar: die Handytaschen des Schülerunternehmens 'Tokolé'. Ob in schwarz oder grau-silber, hellblau-kariert oder mit Blümchenmuster, angepasst an die Größe eines iPhones oder eines anderen Handys: Alte Autogurte werden mit raffinierten Stoffbezügen und Polyestergarn zu stylischen Handytaschen verarbeitet." Den ganzen Artikel gibt es hier nachzulesen. Weitere Informationen zur Geschäftsidee, mit der die Michelsenschüler am Junior-Projekt des IW-Köln teilnehmen, gibt es unter www.tokole.de.
Grundschülerinnen und Grundschüler an der Michelsenschule zu Besuch
Über 120 "Schnupperkinder"
Das ist eine großartige Resonanz: An unseren Schnuppertagen Anfang März kamen mehr als 120 interessierte Grundschülerinnen und Grundschüler an die Michelsenschule!
Nachdem sie zunächst von unserem Cafeteria-Team mit einem kleinen Imbiss gestärkt wurden, besuchten sie anschließend in kleinen Gruppen von etwa 5 – 6 Kindern für 2 Stunden den Unterricht in unseren 5., 6. und 7. Klassen. Begleitet wurden sie dabei von erfahrenen Schülertutoren aus den Klassen 8.2 und 9.2, die gleichzeitig auch noch einen Schulrundgang mit ihren Schützlingen durchführten. Im Unterricht wurde ein vielfältiges Programm geboten: Die Grundschüler wurden integriert in Stationenlernen und Gruppenarbeit, sie rechneten mit negativen Zahlen oder halfen mit ihren Einmaleins-Kenntnissen den 5. Klässlern beim Erweitern und Kürzen von Brüchen. Sie betrachteten das Innenleben von Stromkabeln, experimentierten in Chemie, malten Hände, bekamen selbst gezüchtete Pflanzen aus dem Gewächshaus geschenkt und vieles mehr.

Und auch für die Eltern gab es an zwei Tagen ein zusätzliches Angebot. Frau Dismer-Puls hatte sich spontan bereit erklärt, Fragen zur Michelsenschule und ihrer Geschichte zu beantworten und eine Schulführung zu organisieren. Als dann Unterrichtsschluss war, sahen alle Eltern und Kinder sehr zufrieden aus und die meisten von ihnen möchten im nächsten Schuljahr gern unsere Schule besuchen. Vielen Dank allen Beteiligten für ihr großes Engagement bei den Schnuppertagen! 

Michelsenschüler erbringt Spitzenleistungen im Judo

Klasse, Lukas!

Der Michelsenschüler Lukas Rollwage hat im Judo seinen Deutschen U18-Meistertitel in der Gewichtsklasse über 90 Kilogramm verteidigt – herzlichen Glückwunsch, Lukas! In einem ausführlichen Interview mit der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung erklärt Lukas, wie er neben seinen sportlichen Spitzenleistungen die Anforderungen der gymnasialen Oberstufe bewältigt: "Das ist wirklich nicht einfach. Ich gehe morgens um 6.30 Uhr aus dem Haus – und komme abends erst um 21 Uhr zurück. Jede freie Minute nutze ich zum Lernen, zum Beispiel die Zugfahrten." Ohne Unterstützung der Schule seien die sportlichen Erfolge kaum zu schaffen, fügt Lukas hinzu: "Aber ich habe Glück, denn die Leitung, die Lehrer und die Mitschüler in der Michelsenschule in Hildesheim gewähren viele Freiräume und unterstützen mich, wo es geht." (Quelle Foto & Interviewausschnitt: Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 6. März 2013, S. 11)
 
Saskia Hellberg und Alexander Thiel erhalten Urkunden

Michelsenschüler bei Mathematik-Olympiade erfolgreich!

Von 40.000 Teilnehmern in der 1. Stufe (Grundschule und Gymnasium) erreichten im November 2012 etwa 4.500 Schülerinnen und Schüler die 2. Stufe (nur Gymnasien). An der Landesrunde in Göttingen (3. Stufe) nahmen 117 Schulen mit insgesamt 216 Schülerinnen und Schülern teil. Daraus resultierten 13 Landessieger für die Klassenstufen 5 bis 12. Einer davon war, wie schon im letzten Schuljahr, der Michelsenschüler Alexander Thiel aus der Klasse 6.1. Herzlichen Glückwunsch, Alexander! Leider kann er auch in diesem Jahr den Siegeszug nicht fortsetzen, da die Bundesrunde erst ab Klasse 7 beginnt. Im nächsten Schuljahr, so wünschen wir ihm, ist er dann ein ganz heißer Kandidat für die 4. Stufe.
Die Michelsenschule hat noch einen weiteren Erfolg zu vermelden: Saskia Hellberg aus Klasse 5.2 erreichte ebenfalls die Landesrunde in Göttingen und hat dort die Preiskategorie nur ganz knapp verfehlt - sie erhielt eine Anerkennungsurkunde. Wir drücken ihr die Daumen, dass sie mit den diesjährigen Erfahrungen im nächsten Wettbewerb auf das Preis-Treppchen steigen kann. Herzlichen Glückwunsch, Saskia!

 

 

Michelsenschüler überzeugen die Fachjury
Michelsenschüler beim Regionalwettbewerb von „Schüler experimentieren“ und „Jugend forscht“ erfolgreich!
Im Rahmen der Forscher-Klasse haben sich Schüler der 5. und 6. Klassen mit der Nutzung von Solarenergie beschäftigt. Dabei standen Projekten zur Photovoltaik im Mittelpunkt. Es wurden Solarfahrzeuge, Solarboote, solarbetriebene Batterieladegeräte und sogar eine solarbetriebene Nachttischlampe entwickelt und gebaut. Viele dieser Projekte sind mit großem Engagement und sehr schönen Ergebnissen durchgeführt worden.
Zwei Schülergruppen haben sich dann entschieden, beim Nachwuchswettbewerb „Schüler experimentieren“ für Schüler bis 14 Jahre teilzunehmen.
Marius Wegner, Daniel Brennecke, Mareike Brennecke und Marie Weege aus der Klasse 6.1 haben selber einen „Solartruck mit zwei Anhängern“ konstruiert und dieses Fahrzeug in einer Reihe von Experimenten gründlich untersucht. Damit konnten sie die Fachjury überzeugen und den ersten Preis im Fachgebiet Technik erringen. Sie haben sich damit für den Landeswettbewerb in Oldenburg qualifiziert.
Anna Köhler und Pia Riepl-Bauer erreichten mit ihrem sehr eleganten, selbstgebauten Solarboot und den Experimenten, die Sie damit durchgeführt haben einen dritten Platz im Fachgebiet Technik.
Bei den „Großen“ im Wettbewerb „Jugend forscht“ hat Jens Keller (Q1) mit seinem Projekt: „Eine neue Art von Schmelztiegeln“ den ersten Preis im Fachgebiet Chemie erlangt. Neben Jens ging im Fachbereich Chemie auch Hendrik Hoberg (Q2) mit seinem Projekt „Wachstumsanalyse von Zuckerrüben in der Hildesheimer Börde“ an den Start. Mehr über die genialen Ideen der Michelsenschüler gibt es hier nachzulesen!
 
Nadja Haas (Klasse 8.1) berichtet vom diesjährigen Streitschlichertag

Streitschlichtertag 2013

Am Mittwoch, den 6. Februar 2013 fand der diesjährige Streitschlichtertag in der GS Pfaffenstieg statt. Organisiert wurde diese Veranstaltung von der VHS Hildesheim in Zusammenarbeit mit dem Präventionsrat. Die eingetroffenen Schüler aus allen möglichen Schulformen und Altersklassen von der 3. Klasse bis zum 12. Jahrgang wurden um 13 Uhr von Herrn Schwoche (Präventionsrat Hildesheim) und Herrn Roloff (VHS Hildesheim) begrüßt.
Nachdem sich alle mit belegten Brötchen und Getränken gestärkt hatten, wurden die Schüler aufgefordert, gemeinsam einen Tanz zu tanzen unter Anleitung von Frau Eneyili. Anschließend haben vier Leiter ihre Workshops für ältere Schüler vorgestellt, welche ganz unterschiedliche Themen, z.B. von Eisbergen, Streitschlichtung in Gruppen, Verhalten in Notsituationen bis zu Täter-Opfer-Ausgleich, beinhalteten. Danach konnten sich die älteren Teilnehmer durch eine Erst- und Zweit-Wahl für einen der Workshops entscheiden. Nachdem sich nun die Gruppen gefunden hatten und auf verschiedene Räume aufgeteilt worden waren, begann die Arbeit an den unterschiedlichen Themen für alle Schüler. Die Lehrer waren in einem eigenen Workshop zum Thema Hinsehen und Handeln bei Mobbingverdacht. 
Nach zwei Stunden harter Arbeit folgte eine kurze Präsentation der einzelnen Workshops. Nach diesem anstrengenden aber auch interessanten Nachmittag bekam jeder der Streitschlichter ein Zertifikat und ein bisschen Nervennahrung für den Heimweg. (Nadja Haas, Klasse 8.1)
84 Michelsenschüler schlüpfen in die Rolle einiger Balkan-Beitrittskandidaten und EU-Oragne

"Montenegro tritt EU bei"

Die Hildesheimer Allgemeine Zeitung berichtet am 30. Januar vom EU-Planspiel der 10. Klassen der Michelsenschule: "Die Bronzestatue von Konrad Michelsen weicht für einen Tag dem Manneken Pis, die Aula steht im französischen Straßburg und anstatt zum üblichen Mittagessen trifft man sich in der Parlaments-Kantine zum standesgemäßen "working lunch": Die Europäische Union hält in der Michelsenschule Einzug. 84 Schüler der zehnten Klassen simulieren für einen Tag die Organe der EU und Beitrittskandidaten - mit Balkan-Fokus und erstaunlichem Fachwissen. Die Länder Serbien, Montenegro, Bosnien und Herzegowina und Kosovo bitten um die Aufnahme in den Staatenbund. Streitpunkte sind Wirtschaftskooperationen, Menschenrechte und Pressefreiheit. Parlament, Rat und Komission stimmen darüber ab und die Presse berichtet. 'Ich bitte um Aufmerksamkeit', ermahnt Präsident Moritz Lange das versammelte Parlament in der Aula, Pardon, dem Straßburger Plenarsaal." Den kompletten Artikel können Sie unter folgendem Link nachlesen: Hier geht's lang!
 
Schulinterner Vorbereitungskurs für Schulsanitäter

Junge Helfer ausgezeichnet

19 Michelsenschülerinnen und -schülern aus den Jahrgängen 6-8 wurden am 28. Januar Urkunden durch den Schulleiter verliehen: Sie alle haben erfolgreich am schulinternen Vorbereitungskurs für Schulsanitäter teilgenommen und dabei alles Wichtige rund um die Erste Hilfe gelernt und geübt. Frau Wittkopf berichtete, dass einige der jungen "Schulsanis" bereits im Sommer 2012 die Ausbildung beendeten und seitdem schon im Schulsanitätsdienst aktiv seien – dabei würden sie, wie auch die ganz neuen, durch die erfahreneren Schulsanitäterinnen und -sanitäter aus den Jahrgängen 8-11 unterstützt. Auch die ganz neu ausgebildeten Schülerinnen und Schüler aus dem 6. Jahrgang übernehmen bereits verantwortungsvoll und engagiert die ersten Schulsanidienste. Herr Dr. Schäffer dankte den jungen Helfern ausdrücklich für ihr Engagement. Er verband dies mit der Hoffnung, dass sie nicht allzu viel zu tun haben werden!
 
Comenius - das europäische Programm für die schulische Bildung

Michelsenschule goes Comenius!

Die Michelsenschule bewirbt sich zusammen mit 9 Partnerschulen aus Bulgarien, Deutschland, Estland, Griechenland, Großbritannien, Portugal, Rumänien, Portugal und der Türkei beim Programm für Lebenslanges Lernen (LLP) um ein im Jahr 2013 beginnendes Comeniusprojekt. Es soll den Titel „Healthy Body - Healthy Mind“ tragen. Das Projekt soll von den Schülerinnen und Schülern der 11. Klassen des Ernährungszweigs gestaltet und verwirklicht werden. Als Endprodukt soll ein Koch- und Fitnessinfobuch mit vielen Fotos und Informationen zu gesunden internationalen Schülerlieblingsessen und Fitnesstipps entstehen und dieses dann in allen Partnerländern vermarktet werden. Zur Projektvorbereitung waren Frau Wittkopf und Herr Krettek bei einem Vortreffen in Olhao in Portugal. Dort wurde die Projektidee entwickelt und der Antrag vorbereitet. „Wir wollen unseren Schülerinnnen und Schülern die Vielfalt Europas näherbringen und Ihnen gleichzeitig den Praxisbezug ihres Oberstufenschwerpunkts aufzeigen“, so Herr Krettek und Frau Wittkopf. Die Michelsenschule wird das Projekt koordinieren. Projektstart wird das Schuljahr 2013/2014 sein. Eindrücke vom Vortreffen in Olhao in Portugal gibt es hier!