Michelsenschule Hildesheim - Forschen mit Klasse 6

Forschen und Entdecken mit der Klasse 6.3

Erstmalig wurde im Schuljahr 2009/10 ein Unterrichtsversuch mit einer 5. Klasse gestartet, der als Erfahrungsgrundlage für ein zukünftiges Profil der Michelsenschule dienen sollte.

Hier ist sie: die erste Forscherklasse der Michelsenschule.
Forschen und Entdecken will eben gelernt sein.


 



 

 

 

 

 

 

 

In Anlehnung an einen Kernsatz des Leitbildes geht es um das Lernen mit Herz,
Hand und Verstand.
Ausgehend vom Alltagsbezug und von Erfahrungen aus dem häuslichen Umfeld wurden fächerübergreifende Experimente geplant, durchgeführt und ausgewertet. Dabei lernten die Schüler, gewonnene Daten zu strukturieren und grafisch darzustellen.

Im nebenstehenden Modell handelt es sich um die Darstellung von Länge, Zeit und Durchschnittsgeschwindigkeit des Schulweges für jeden Schüler. Die in die Landkreiskarte integrierten Leuchtdioden geben die Zusammenhänge optisch wieder.
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Die geografische Lage der Wohnorte wurde in einem
3D-Sandbild noch einmal modelliert.
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Das Experimentieren und die Informationsverarbeitung fanden vorrangig statt 
  -  in den Unterrichtsfächern Erdkunde, Mathematik, Biologie und Physik
  -  in einer (nicht verpflichtenden) Arbeitsgemeinschaft.
Das Leitthema war im Schuljahr 2009/10 das "Wasser".
Beginnend mit einigen kleinen Experimenten, in denen die Schüler erste Erfahrungen mit dem Forschen und Entdecken machten, wurde im weiteren Verlauf des Schuljahres das Wasser zum zentralen Forschungsobjekt.



Die im Laufe des
Schuljahres geleistete Arbeit wurde mit so genannten "Forschermappen" dokumentiert und zusammen mit den erarbeiteten Modellen in der Michelsenschule präsentiert.



Ergänzend fanden Exkursionen mit entsprechenden Forschungsaufträgen statt.So zum Beispiel ein Workshop zum Thema "Wasser" im Gebäude der Phaeno in Wolfsburg: 






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Zum Hauptthema "Wasser" erhielten alle Schüler der Klasse den Auftrag, im häuslichen Umfeld den Wasserverbrauch an jeder Entnahmestelle zu messen. Messverfahren wurden zuvor erörtert und erprobt, und die Auswertung dann mit einer Excel-Tabelle dargestellt.
Der so gemessene Durchschnittsverbrauch pro Kopf und pro Jahr wurde dann im Verhältnis  1:1  durch Styroporquader modelliert (vgl. HAZ vom 16.08.2010). Die Ergebnisse waren für die Schüler zum Teil überraschend, stimmen aber mit statistischen Werten im Bundesgebiet gut überein.
Der größte Quader hatte ein Volumen von  7,5m3 und bereitete einige Schwierigkeiten im Aufbau – letztlich wurde aber auch er rechtzeitig fertig gestellt, um ihn den Eltern der Klasse und einem Vertreter der Harz-Wasserwerke zu präsentieren.

 






Die Visualisierung zum Wasserverbrauch beeindruckte nicht nur die Schüler, sondern regt
e auch Eltern und Lehrer zum Nachdenken an.
Die Berechnu
ng der Quaderabmessungen wurde übrigens im Mathematik-Unterricht
durchgeführt
, da sie Teile der Inhalte in Klassenstufe 5 darstellt.
Insgesamt war es
eine sehr gelungene Aktion, bei der wirklich  geforscht, ausgewertet und eindrucksvoll präsentiert wurde.


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